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GEDRUCKTES


Geschichte von Sieversdorf bei Neustadt a.d. Dosse

Originalausgabe

Der Kossath Johann Haak hatte seit langem und mit großer Sorgfalt die vorhandenen Nachrichten zur Geschichte seines Wohnortes gesammelt. Er wünschte die Frucht seiner Sammlung auch anderen , besonders den Mitbewohnern von Sieversdorf, zugänglich zu machen, glaubte aber doch selbst der Sache nicht die nötige Form geben zu können. So geriet er an den Pastor G. W. Schinkel aus Barsikow und übergab ihm alles Material. Dieser verfasste “Die Geschichte von Sieversdorf bei Neustadt an der Dosse” und gab sie als kleines Büchlein im Jahre 1875 heraus.

Entstehung unserer Dörfer und ihrer Einrichtungen

Erste Nachricht über Sieversdorf und ihre Bedeutung

Die Burg Neustadt und die Quitzows

Genauere Nachrichten über Sieversdorf (1491 und 1525)

Von der Einführung der Reformation bis zum Dreißigjährigen Kriege

Aberglauben und Hexenprozesse

Der Dreißigjährige Krieg und seine Folgen

Neustadt und Sieversdorf unter dem Landgrafen
Friedrich von Hessen-Homburg

Hohenofen

Der Sand und der Bohlweg

Gutsherrliche und bäuerliche Verhältnisse

Anlegung der Kolonen

Verlegung des Amtes Neustadt nach Dreetz

Gestüte

Separation und Zehntablösung

Not- und Unglücksfälle

Kirche, Pfarre, Schule, Begräbnisplätze

Gegenwärtige Gemeine

H. W.Schinkel | Geschichte von Sieversdorf bei Neustadt a.D. | 100 Seiten | Neu-Ruppin bei Rud.Petrenz | 1875

Neuauflage

In einer Nachauflage erscheint der Wortlaut der Chronik von Sieversdorf aus dem Jahre 1875. Anlass ist die 675 jährige Wiederkehr der urkundlichen Ersterwähnung von Sieversdorf im Jahre 2009. Erfreulich für all diejenigen, die das Originalexemplar von H. W. Schinckel (siehe oben), nicht ihr eigen nennen können. Der Initiative von M. D. aus Sieversdorf im Zusammenwirken mit der Gemeinde Sieversdorf-Hohenofen ist es zu verdanken dass diese Nachauflage erscheint. Das Buch gibt, wie bereits erwähnt den Wortlaut der Originalausgabe in einem heutigen lesbaren Schriftfond wieder. Ergänzt wird dieser Umfang durch einen Anhang. Er enthält Anekdoten und Bemerkenswertes aus Sieversdorf, die bis in die heutige Zeit reichen. Der Anhang erhebt aber keinen Anspruch auf eine vollständig fortgeschriebene Chronik. Ergänzt werden die kurzen Abhandlungen durch eine Zeittafel. Im Vorwort des Bürgermeisters zu diesem Buch heißt es daher treffend, dass nur das Geschriebene bleibt und so nachfolgenden Generationen erhalten bleibt.

Gemeinde Sieversdorf | Geschichte von Sieversdorf bei Neustadt (Dosse) | 100 Seiten | Dosse Verlag Kampehl | 2009 | ISBN 978-3-9811279-7-3


Buch über das Amt Neustadt (Dosse)

Eine Chronik für das Amt Neustadt (Dosse) ? Nicht ganz, aber doch mit einem gewissen chronistischen Anspruch. Das Amt Neustadt (Dosse) wurde 1992 aus dem Zusammenschluß der Stadt Neustadt und weiterer zehn umliegenden Gemeinden, darunter Sieversdorf und Hohenofen gegründet. Nach dem Ausgang der letzten Gemeindestrukturreform umfasst das Amt Neustadt (Dosse) heute neben der Stadt Neustadt (Dosse) die Gemeinden Breddin, Dreetz, Stüdenitz-Schönermark, Sieversdorf-Hohenofen und Zernitz-Lohm. Die Doppelnamen einiger Gemeinden lassen ihren Ursprung aus den bisherigen Orten erkennen. Das war dann auch mit ein Anliegen in diesem Buch, alle kleinen Orte und Wohnplätze im Amtsbereich zu erwähnen und sie damit in Erinnerung für nachfolgende Generationen zu halten.Nach einer Betrachtung zu Landschaft und Besiedlung, Flora und Fauna, und zur Verwaltungsentwicklung folgen die Seiten mit vielen interessanten Bildern und Karten zu den einzelnen Orten und Wohnplätzen. Die Gliederung erfolgt dabei gemäß der heutigen Gemeindestruktur. Zum Ende folgen Abschnitte zur Infrastruktur, zur Kultur, zum Sport und zum Tourismus.
Das Buch entstand durch Mitarbeit vieler Autoren aus den jeweiligen Gemeinden, unter der schöpferischen Wirkung eines Redaktionskollegiums, das unter Leitung von Gerhard Fenske stand. Gerhard Fenske ist bekannt für seine vielfachen Veröffentlichungen zu geschichtlichen Aufarbeitungen im Bereich Prignitz und Ostprignitz-Ruppin, insbesondere der Stadt Wusterhausen/Dosse, darunter auch vielen Buchausgaben.

Altes Forsthaus

Babe

Baselitz

Bartschendorf

Böhls Plan

Breddin

Breddin-Abbau

Charlottenhöhe

Damelack

Dreetz

Giesenhorst

Goldbeck

Helenenhof

Hirzelslust

Hörning

Hohenofen

Joachimshof

Kahlschlag

Köritz

Koppenbrück

Krüllenkempe

Leddin

Leddin Siedlung

Lindenau

Lüttgen Dreetz

Lohm

Michaelisbruch

Mühlenland

Neu-Amerika

Neuhof

Neuroddahn

Neuendorf

Neukoppenbrück

Neustadt (Dosse)

Nüt

Obermühle

Plänitz

Pröddel

Roddahn

Siegrothsbruch

Schönermark

Schönfeld

Schäferberg

Schulsiedlung

Schulzenhof

Schwarzwasser

Sieversdorf

Sophiendorf

Sterns Plan

Stüdenitz

Strubbergshof

Spiegelberg

Treuhorst

Voigtsbrügge

Waldsiedlung

Webers Plan

Wolffs Plan

Zernitz

Zernitz Bahnhof

Zietensaue

Redaktionskollegium | Amt Neustadt (Dosse), Land und Leute an Dosse Rhin und Jäglitz |144 Seiten | Dosse-Verlag-Kampehl | 2005 | ISBN 3-9807861-8-8


Geschichten und Geschichte - 775 Jahre Wusterhausen/Dosse

Anlässlich der 775-Jahr-Feier von Wusterhausen / Dosse erschien 2008 ein Buch mit Geschichten zur Geschichte. Herausgegeben wurde es von Gerhard Fenske und Peter Pusch im Auftrag der Gemeinde Wusterhausen / Dosse. Interessant zusammengestellt der historisch chronistische Teil, der die Geschichte von Wusterhausen umfassend nahe bringt. Wichtig auch der verwaltungstechnische Teil, denn Wusterhausen ist längst nicht mehr nur die Stadt im eigentlichen Sinne, sondern eine Gemeinde mit einer enormen Ausdehnung in der Fläche, die viele Orte vereint. Dieser Aspekt wird im Anhang gebührend erwähnt.

Gerhard Fenske und Peter Pusch | 775 Jahre Wusterhausen Dosse, Geschichte und Geschichten | 240 Seiten | Regional-Verlag-Ruppin | 2008


Sagen und Geschichten aus dem Altkreis Kyritz

Eugen Gliege, Autor des nebenstehenden Buches, ist eifriger Sammler von Anekdoten und Geschichten. Nach der Herausgabe von Büchern mit Sagen und Geschichten aus dem Fläming, der Altmark und des Havellands gibt es jetzt auch ein Bändchen für die Ostprignitz-Ruppin. Zusammengetragen sind hier 95 Geschichten, allesamt aus dem Altkreis Kyritz. Der reicht von Barsikow, Brunn, Berlitt, Breddin über Demerthin, Drewen, Wusterhausen, Kyritz, Metzelthin, Neustadt bis hin nach Zernitz. Natürlich werden auch Sieversdorf und Hohenofen erwähnt. Es sind dies die Begebenheiten über das “Großfeuer in Hohenofen” und die Geschichte mit den Hexen aus Sieversdorf. Nachzulesen ist hier auch die “Glockensage”, die sich zwischen Sieversdorfern und Rhinowern zugetragen haben soll. Interessant auch die Abbildung auf der letzten Seite zum Altkreis Kyritz. Sie zeigt die Ausdehnung des damaligen Kreis Kyritz mit seiner Kreisstadt Kyritz, der so noch bis 1992 existierte.

Eugen Gliege | Sagen und Geschichten aus dem Altkreis Kyritz | 119 Seiten |Selbst-Verlag |2008 | ISBN 978-3-00-023842-0


Hohenofen Eisen und Papier

”Im Namen des Königs” - so beginnt nach damaligem Brauch eine Gerichtsakte, die das Datum vom 7. Januar 1864 trägt,”urkundlich unter Siegel und Unterschrift ausgefertigt” vom Königlichen Kreisgericht zu Neu Ruppin. In diesem Aktenstück gibt der Direktor der Patentpaierfabrik Berlin zu Protokoll, wann das “Seigerhüttenwerk Hohenofen” entstanden ist: 1663. Mit diesen Worten beginnt ein Büchlein zur Geschichte der Papierfabrik Hohenofen, das anlässlich ihres 150-jährigen Jubiläums im Jahre 1988 herausgegeben wurde. Das war damals zu DDR-Zeiten, und das als Patentpapierfabrik gegründete Werk an der Dosse war ein volkseigener Betrieb (VEB). Zu der Zeit wurde ein weithin nachgefragtes Produkt in hervorragender Qualität erzeugt, nämlich das Transparentpapier. Die Papierfabrik in dem kleinen Ort Hohenofen war seit jeher eng mit der Gemeinde und deren Entwicklung verbunden, sorgte sie doch für das Ein- und Auskommen fast aller Einwohner, aber auch vieler aus der nahen und fernen Umgebung.
Die Broschüre schildert aus damaliger Sicht das Arbeiten und Leben in Hohenofen und seiner Papierfabrik. Ausführlich wird auch auf die historische Entwicklung eingegangen und Begebenheiten aus der Geschichte geschildert.

Heino Leist | Hohenofen Eisen und Papier, Zur Geschichte der Gemeinde und Papierfabrik Hohenofen| 64 Seiten | 1988


Industriekultur Brandenburg

In Zusammenarbeit mit dem Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege und dem Archäologischen Landesmuseum Zossen wurde das Buch Industriekultur in Bradenburg heruasgegeben. Jörg Raach stellt in der ReiheIndustriekulturhiermehrals90 wichtige Objekte brandenburgischer Industriekultur vor. Nebn dem Gaswerk und den Wassertürmen von Neustadt (Dosse) erhält auch die ehemalige Papierfabrikin Hohenofen hier ihren gebührende Erwähnung. So wird verwiesen, dass neben den zahlreichen alten Anlagen der Papierherstellung, es die einzige komplett erhaltene historische Produktionsanlage für Papier in Europa ist.

JörgRaach | Industriekultur in Brandenburg, Fazinierende Denkmale des Industriezeitalters | 200 Seiten | L&H Verlag | 2010 | ISBN 978-3-939629-12-2



Hohenofen ein alter Standort der Papierherstellung

Das Buch "Papierherstellung in Deutschland, von der Gründung der ersten Papierfabriken in Berlin und Brandenburg bis heute" ist vor kurzem erschienen. Klaus B. Bartels hat umfangreiches Material zur Geschichte der Papierfabrikation in Hohenofen zusammengetragen. Seit 1838 befindet sich in Hohenofen eine Papierfabrik. Es ist nicht nur ein Streifzug durch die Papierfabrikation, auch die Geschichte von Hohenofen und seinem Nachbarort Sieversdorf kann hier umfassend nachgelesen werden.

Klaus B. Bartels | Papierherstellung in Deutschland, von der Gründung der ersten Papierfabriken in Berlin und Brandenburg bis heute | 448 Seiten | Deutsch bebra | März 2011 | ISBN 978-3-93723-38-26



Vom Spatenstich zum Blumenbeet

Das Buch umfasst den Zeitraum vom Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 bis hin zur Wiedervereinigung Deutschlands im Jahre 1990. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs war der Alltag in Deutschland von Hunger,Elend und Mutlosigkeit geprägt. Die Menschen hatten in Ost und West die gleichen Sorgen und Probleme. Es ging darum, zu überleben und nicht zu verhungern. Das Leben der Menschen in Ost und West steht im Mittelpunkt. Beispielhaft für das Leben in Ost und West nach dem Krieg ist das Dorf Hohenofen in der Prignitz (ehemals Bezirk Potsdam, jetzt Land Brandenburg). Siggi Sawall, der Autor des Buches, wuchs hier nach seiner Flucht aus Pommern auf. Er schildert persönliche Begebenheiten, den Alltag und die Orte, im Hohenofen der damaligen DDR. Nach seiner Republikflucht sind die Erlebnisse anderer Art, wenn er zurück an den Ort seiner Kindheit kehrte, denn es blieben sein Vater seine Mutter und andere nahe Verwandte zurück. Insgesamt eine interessante Zusammenstellung von Begebenheiten und Ansichten, die nicht in streng zeitlicher Folge abgehandelt ist. Einfach aufschlagen und loslesen. (Ausführungen teilweise aus dem Vorwort entnommen).

Siggi Sawall | Vom Spatenstich zum Blumenbeet | Books on Demand GmbH Norderstedt | 2011 | ISBN 978-3-8448-0450-8


Handbuch zu den Orten des Landkreises OPR

Der Kreiskalender Ostprignitz-Ruppin erscheint jährlich. Seinen Ursprung fand er im Kalender für den damaligen Kreis Neuruppin in den Jahren 1991 bis 1993. Der nunmehr 22.Jahrgang erscheint mit einem Handbuch zu den Orten des Landkreises Ostprignitz-Ruppin. Es stellt eine chronistisch interessante Zusammenstellung von Daten zu den Verwaltungsstrukturen und den darin befindlichen Orten dar. Nach einer tabellarschen Übersicht aller Orte werden die Verwaltungstrukturen in alphabetischer Reihenfolge abgehandelt. Nach einer kurzen geschichtlichen Beschreibung in Verbindung mit einer karthografischen Darstellung werden die einzelnen Orte und Wohnplätze vorgestellt.Interessant dabei die vielen alten Ansichten zu den Orten, die liebevoll allesamt aus alten Ansichtskarten zusammengestellt wurden.Somit stellt dieses Handbuch im Kreiskalender 2012 eine kleine Chronik zu den verschiedensten Orten im Kreis Ostprignitz-Ruppin dar, darunter natürlich auch Sieversdorf und Hohenofen.

Peter Pusch & Ursula Pusch-Kerfin | Kreiskalender Ostprignitz-Ruppin 2012 | Regional-Verlag Neuruppin | 2011


wir haben gut gefeiert | Ehemalige Beschäftigte der Papierfabrik Hohenofen

In Ihrer Reihe "Signifikante Signaturen" stellt die Ostdeutsche Sparkassenstiftung in Zusammenarbeit mit ausgewiesenen Kennern der zeitgenössischen Kunst besonders förderungswürdige Künstlerinnen und Künstler aus Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt vor. Mitte 2008 startete der Fotograf Jonas Ludwig Walter sein Unternehmen Portraits von ehemaligen Beschäftigten an ihrem ehemaligen Arbeitsort einzufangen. Im Sommer 2010 wurde mit den letzten, der 39 Portraits ein Abschluß gefunden. Das Ergebnis seiner Arbeit liegt nun in diesem Buch vor. Die Portraits, in klassischem schwarz weiß vor dem Hintergrund der stillgelegten Papierfabrik lassen eine Ahnung auf längst vergangene Zeiten zu. Unterstützt wird dies mit Kommentaren, die einen Einblick in die Arbeitswelt der ehemaligen Papierfabrik und in die Befindlichkeiten der Portraitierten gestatten. Die Bilder gestatten auch einen Blick auf die technischen Anlagen der ehemaligen Papierfabrik in Hohenofen, die seit 1990 nicht mehr in Betrieb ist.

Jörg Sperling, Jonas Ludwig Walter | wir haben gut gefeiert | Sandstein Verlag | 2011 | ISBN 978-3-942422-81-9


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